Programm 2020

Neujahrsapéro, 16. Januar 2020

Forum Würth, 11. Februar 2020

Poesie und verborgenen Orte

Mit der Kunsthistorikerin Meret Jaggi liess sich am 11. Februar eine Mitgliedergruppe des Allschwiler Kunst-Vereins durch eine spezielle Ausstellung im Forum Würth Arlesheim führen. Die Themen: „Juan Miro – Alles ist Poesie“ und „HIDDEN – Verborgenen Orte in der Schweiz“. Der Spanier Juan Miro (1893 – 1983) verstand sich selber als „peinte poète“, als Maler und Dichter. Er war neben den Zeitgenossen Pablo Picasso, Max Ernst, Salvador Dali und André Masson wohl der bekannteste und beste Vertreter des Surrealismus. Er versuchte mit symbolhafter Zeichensprache räumliche Spannungen zu schaffen. Miro selber sagte, dass viele seiner Bilder auf Träume und Wahrnehmungserlebnisse zurückgingen. Die schwarze Linie wurde neben der Farbe als wichtiges Mittel eingesetzt. Miro fiel immer wieder mit seiner poetischen Bildsprache, den versteckten Figuren, archaischen Zeichen und kosmischen Symbolen auf. Parallel zu seiner Malerei, seinen Gouachen und Aquarellen, entstanden Collagen, Reliefs, Skulpturen, Keramik, Wandteppiche, Plakate, Lithographien und Radierungen sowie Illustrationen zu literarischen Werken.

Unter dem Stichwort HIDDEN (Verborgen) zeigen die Kunsthistorikerin Iselin und der Fotograf Kostas Maros eine Auswahl von Fotografien, die der Frage nachgehen, was die Faszination und das Zauberhafte von verborgenen Orten ausmacht. Zum Beispiel das geheime Sitzungszimmer im Bundeshaus. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich mit der Frage, wie ein Gefühl oder Zustand im Bild festgehalten wird, auseinandersetzen. Sie nahmen den Zugang zum verborgenen und Einzigartigen als erfreuliches Erlebnis mit und das Gesehene und Gehörte dankbar sowie mir grösster Aufmerksamkeit zur Kenntnis.

Hans Barth-Hochuli, Allschwiler Kunst-Verein

Programm 2019

„nackt! – die Kunst der Blösse“, 2. Februar 2019

Allschwiler Kunst-Verein im Antikenmuseum

Der Allschwiler Kunstverein hat zum Besuch an die Sonderausstellung „nackt-die Kunst der Blösse“ unter der Leitung von Mike Stoll eingeladen. 19 Mitglieder genossen während diesen 1.5 Stunden die ausserordentlich kundige Führung unter ihm. Die Debatte, was gehört sich in der Öffentlichkeit, was nicht, findet täglich statt und wird von unserem Sittenbild, Lebensgefühl, unserer Lebenshaltung und Lebenseinstellung geprägt. Es wurden viele Zusammenhänge zwischen der damaligen Religionsvorstellung im alten Ägypten, wie auch bei den Griechen und den nackten Darstellungen aufgezeigt. Die Ausstellung ist in 5 Themen aufgegliedert: Nacktheit im rituellen Kontext, z.B. der Sarginnendeckel im alten Ägypten mit der nackten Göttin Nuth. Nacktheit im sexuellen Kontext, zuerst mit den Tempeldienerinnen und später durch die Prostitution. Die handlungsbedingte Nacktheit, in der nackt sein nicht anders möglich ist (z.B. Bad). Die unzivilisierte Nacktheit zeigt die Ursprungsform der sexuellen Natur auf: ungezähmt (z.B. Gefolge des Dyonisos). Und zuletzt noch die heroische Nacktheit mit den Darstellungen des Siegertyps (z.B. Herakles).
Unter diesen verschiedenen Aspekten ist die Nacktkultur wirklich eine Kultur, die sich lohnt, mit offenem Geist anzuschauen. Heute dient vor allem das Weibliche als sexuelles Symbol. Die Teilnehmenden haben die Führung genossen und sich gerne inspirieren lassen, was Nacktheit auch darstellen kann.

Vanessa Gabor, Allschwiler Kunst-Verein

Flippermuseum Münchenstein, 9. November 2019

Kantonsmuseum BL, 20. November 2019

Kantonsmuseum BL

Mit einem Geschicklichkeits-Parcours „links-rechts“ lädt des Kantonsmuseum BL in Liestal bis am 5. Januar 2020 ein zu einem Test: „Finde heraus, wie stark deine schwache Seite ist und wie es dir geht, wenn links plötzlich rechts oder rechts plötzlich links wird“. Eine Gruppe von Interessierten des Allschwiler Kunst-Vereins hat am 23. Oktober die Ausstellung besucht. Dort gibt es viele Informationen zum Lesen und Tätigkeiten zum Erleben. Links und rechts haben im Alltag ihren festen Platz und sie zu vertauschen kann heikel sein. Links und Rechts sind Komplementärbegriffe und dienen oft als Sinnbilder für „gut und böse“. In der Bibel gilt die rechte Seite an einigen Stellen als glücklich und die linke als unglücklich. Auch der Teufel arbeitet mit der linken Hand. In der Politik kennen wir „links“ und „rechts“ ebenfalls. Vor, während und nach den Wahlen in den National- und Ständerat haben wir es immer wieder gehört oder gelesen. Die Linkshändigkeit ist bei rund zehn Prozent der Menschen ausgeprägt und wird durch eine stärkere Entwicklung und Vorherrschaft der rechten Hirnhälfte ausgelöst.

Schwerpunkt der Ausstellung ist der Geschicklichkeits-Parcours. Da sehen wir das Linkshänderklavier, den linken Fuss des Fussballers, das linkshändige Tennisspiel des rechtshändigen Rafael Nadal oder talentierte Linkshänder beim Fechten. Die schwache Seite, ob links oder rechts, konnten die Teilnehmenden spielerisch testen mit Fussgolf, Minigolf, Schwertduell, Nussspiel, Velofahren oder Diktat für Fortgeschrittene. Die Besucherinnen und Besucher des Allschwiler Kunst-Vereins haben den Parcours sehr intensiv und mehr oder weniger erfolgreich, aber mit voller Begeisterung und viel Spass durchlaufen.

Hans Barth-Hochuli, Allschwiler Kunst-Verein

Glockengiessens, 26. November 2019

Die lange Geschichte des Glockengiessens

Am 26. November waren 15 Mitglieder des Allschwiler Kunst-Vereins in der Aarauer Glockengiesserei Rüetschi. Die Kunst des Glockengiessens hat dort eine über 650-jährige Tradition. Sie ist jetzt ein modernes Unternehmen, das altes Handwerk mit zeitgemässen Technologien verbindet. Momentan arbeiten dort 25 Personen aus 12 Berufen. Weil kein Glockenguss erfolgte, wurde derselbe im Rahmen eines Lichtbildervortrags gezeigt. Interessiert haben vor allem das Formen der Glocken, der Tonaufbau und das Stimmen der Glockentöne. Zur Feier des 650-jährigen Bestehens ist 2017 das Buch „Glocken für die Ewigkeit“ erschienen. Ihm entnehmen wir die nachstehenden Erklärungen: „Mithilfe einer Schablone baut der Giesser einen Kern aus Backsteinen und überzieht diesen mit Lehm. Über den Kern wird eine weitere Lehmschicht aufgetragen. Das ist die Falschglocke, welche der tatsächlichen Glockenform entspricht. Die Falschglocke wird nochmals mit einem Mantel aus Lehm überzogen. Nach dem Austrocknen wird der Mantel abgezogen und die Falschglocke zertrümmert. Dann wird der Mantel wieder auf den Kern gesetzt. So entsteht ein Hohlraum, in den das flüssige Metall (Kupferlegierung mit rund 20 bis 25% Zinn) eingefüllt wird. Es folgt ein tagelanges Auskühlen. Innen wird der Klöppel aus Eisen aufgehängt und aussen wird ein Hammer angebracht. Die ersten Glocken entstanden dreitausend Jahre v.Ch. in China. In Europa gab es den Glockenguss in frühen Mittelalter. Die 1367 in Aarau gegossene Barbaraglocke in der Kathedrale Fribourg läutet noch heute.“ Die Besucherinnen und Besucher des Allschwiler Kunst-Vereins konnten am Schluss noch die Betriebsgebäude und den Giessofen besichtigen.

Hans Bart-Hochuli, Allschwiler Kunst-Verein

Restprogramm 2019

17. September 2019

Arbeiten mit Naturmaterialien, Atelier 5

8. September 2019

«Nach Südamerika», im Mühlestall Allschwil

25. August 2019

«ARPAssionato», im Mühlestall Allschwil

15. Juni 2019

Kosmus Kubismus, privater Führung im Kunstmuseum

14. Januar 2019

Neujahrsapéro, Allschwil

Programm 2018

Führung durch

Chagall-Ausstellung

13. Januar 2018

Neujahrsapéro, 19. Januar 2018

Spielerischer im Mühlestall

Das Thema „Spiel“ ist im Zentrum des diesjährigen Neujahrsapéros des Allschwiler Kunst-Vereins gewesen. Die Einladung zum Anstossen auf das Neueneue Jahr sowie zu gemütlichen Stunden bei „Spiel, Speis und Trank“ hat über 60 Mitglieder zusammengebracht. In den Räumlichkeiten des Mühlestalls sind viele Spielgeräte vorhanden. Jean-Jacques Winter hat Daniel Wieland, langjähriger Leiter von „play4you“ und Spielnarr von Beruf, gebeten sich vorzustellen. Er hat zunächst mit geschicktem Vorzeigen auf die gesamte Spieleinrichtung hingewiesen und dann die einzelnen Spielgeräte ausführlich beschrieben. Spielerisches Handeln ist die Grundlage kultureller Tätigkeit. Das Bespielen der Geräte erfordert Geschicklichkeit, Übung, Neugier und Ausdauer. Eine solche Freizeitbeschäftigung kann ebenfalls ein Kommunikationsprozess sein oder zur Lösung von Problemen im zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Bereich beitragen. Die anwesenden Vereinsmitglieder haben sich denn auch sofort intensiv, laut und fröhlich an allen Spielgeräten ausprobiert und versucht, nachzuahmen oder zu gewinnen. Präsidentin Ursula Waldner begrüsste zwischendurch die Spielenden und Jean-Marc Wyss von der Fachstelle Kultur der Gemeindeverwaltung dankte dem Vorstand und den Mitgliedern des Allschwiler Kunst-Vereins für die zahlreichen wertvollen Veranstaltungen. Während den Spielen hat es immer wieder individuelle Pausen gegeben, die zu Speis und Trank benützt worden sind. Die Motivation zum Spiel, das heisst zum individuellen Denken und Handeln, ist an diesem Neujahrspéro auf besonders originelle Art vorgelebt worden.

Hans Barth-Hochuli, Allschwiler Kunst-Verein

GV, 19. März 2018

Spannende und unterhaltsame Anlässe

An der 37. Generalversammlung des Allschwiler Kunst-Vereins im Restaurant Rössli konnte Präsidentin Ursula Waldner 63 Mitglieder begrüssen. In ihrem Jahresbericht erinnerte sie an spannende und unterhaltsame Anlässe im Jahr 2017. Ein besonderer Leckerbissen war die Mühlestall-Ausstellung mit Werken von 20 Kunstschaffenden aus den eigenen Reihen. Die Ausstellung fand grossen Anklang, nicht zuletzt wegen den vielen Begleitveranstaltungen. Da gab es leider noch den Namenstreit. Dr. R. Jelk gründete 2016 nach einer verlorenen Kampfwahl um frei gewordene Sitze im Vorstand einen zweiten „Allschwiler Kunst-Verein“. Es kam zu einer Klage. Das Zivilkreisgericht in Arlesheim gab am 15. September 2017 dem alten Verein recht und verbot Jelk, den geklonten Namen zu verwenden. Dieser trat nach dem Gerichtsurteil als Präsident zurück und der verbliebene Vorstand weigerte sich, die angeordneten Zahlungen zu übernehmen.

Zum ersten Mal erarbeiteten der Kulturbeauftragte der Gemeinde, Jean-Marc Wyss, der Allschwiler Kunst-Verein und der Kulturverein Allschwil- Schönenbuch gemeinsame Projekte: Die Ausstellung 2xF im AZB und einen Bildverleih.

Die Generalversammlung genehmigte einen Sponsorenbeitrag an die 2. Landart im Sommer.

Das Vorstandsmitglied Cecilia Jovanovic trat zurück und der Betriebswirtschafter Urs Buser übernahm  im Vereinsjahr das Kassieramt. Tagespräsidentin Vera Challand leitete die Wahl der Vorstandsmitglieder souverän. Einstimmig gewählt wurden neu Urs Buser und Vanessa Gabor, die Bisherigen Peter Martinelli und Jean-Jacques Winter, sowie die Präsidentin Ursula Waldner. Zum Schluss der Versammlung und nach dem Nachtessen gab es noch eine Bilderverlosung.

Hans Bath-Hochuli, Allschwiler Kunst-Verein

Besichtigung und Führung

Sammlung Friedhof Hörnli

5. Mai 2018

Saline Riburg, 16. Oktober 2018

Besichtigung der Saline Riburg

Salz, die Verbindung von Natrium und Chlor, ist das einzige Lebensmittel, das wir jeden Tag brauchen:  Vier bis sechs Gramm. 1909 wurde die „Vereinigte Schweizer Salinen AG“ mit Sitz in Pratteln gegründet. Diese gehört allen Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein. Die Schweizer Salinen wurden beauftragt, das geförderte Salz im ganzen Land zum gleichen Preis zu verkaufen. Riburg ist die jüngste und modernste aller Schweizer Salinen. Am 21. Mai konnten 18 Mitglieder des Allschwiler Kunst-Vereins die Saline Riburg besichtigen.

Sie befindet sich im Industriegebiet von Rheinfelden-Ost, direkt neben dem Ortseingang von Möhlin. Im Winter 1848 erfolgte die Betriebsaufnahme. Fünfzig Jahre später kann die Elektrifizierung. Einen Neubau mit Verdampferanlage und Thermokompression gab es 1973. Imposant ist der „Saldom 1“, eine Salzlagerhalle für 80‘000 Tonnen. Eine zweite Lagerhalle, der „Saldome 2“, wurde 2011 gebaut und hat Platz für 100‘000 Tonnen. Es ist auch der grösste Holzkuppelbau Europas.in unmittelbarer Nähe dieser Kuppelbauten stehen noch wie ehemalige Bohrhäuser mit Kolbenpumpe und Bohrtisch.

Salz wird auf vielfältige Weise eingesetzt: Als Speise- oder Gewerbe- und Industriesalz, im Gesundheitswesen mit Jod- und Fluorzusätzen oder in der Landwirtschaft, als Regenerier- oder Auftausalz. Die Heilkräfte bestimmter Salzsorten wirken auch in bewährten Hausmittelchen. Stündlich können in Riburg bis zu 55 Tonnen und pro Jahr 280’00 Tonnen Salz produziert werden. Für die Besucherinnen und Besucher war die über zweistündige Führung von Kurt Brechbühl sehr anstrengend, aber ein interessantes und mit grossem Respekt wahrgenommenes „Erlebnis von Salz“

Hans Barth-Hochuli, Allschwiler Kunst-Verein

Restprogramm 2018

Dienstag, 20. November

Textilmuseum, Weil am Rhein und Atelierbesuch Veit

Sonntag, 16. September

Konzert des Ensembles World Pop Collective

Sonntag, 16. September

Finissage, Konzert Trio Szabo

Samstag, 15. September

Konzert Nicole Schelker, alias Dew, Singer, Neo-Folk-Songwriterin

Freitag, 14. September

Lesung «Ins Bild gesetzt», Bühne 67

Donnerstag, 13. September

Lesung «Ins Bild gesetzt», Bühne 67

Sonntag, 9. September

Konzert Symphonieorchester Basel, Arc-en-Ciel, Holzbläser

Samstag, 25. August

Kids Art live, Kinder malen (nach Anmeldung)

Samstag, 25. August – Sonntag, 16. Sptember

Mühlestall Ausstellung

Sonntag, 26. August

Konzert Symphonieorchester Basel, Arc-en-Ciel, Bach und Vivaldi

Dienstag, 12. Juni

Rundgang durch Allschwil unter der Führung des Dorfhistorikers Max Werdenberg

Mittwoch, 11. und 18. April

Mosaikkurs mit der Mosaikkünstlerin Frances Green

Freitag, 2. Februar

Vernissage 2xF, Febo Freier im AZB in Allschwil